Wenn es eine Sache gibt, die man als Backpacker lernt, dann ist es mit so wenig auszukommen wie möglich. In unserer ersten Euphorie haben wir unseren Rucksack, den treuen Reisefreund, mit lauter Dingen vollgepackt, die die Welt nicht braucht. Aber schnell haben wir gemerkt, was wir immer wieder und ständig benutzen, was nur in den hintersten Ecken des Rucksacks vor sich hingammelt und was wir beim Packen so gar nicht bedacht hatten. Dann wurde erst einmal rigoros ausgemistet, vor allem um das Gewicht der Rucksäcke zu minimieren, die wir nach unserem Aufenthalt in Asien wieder öfter auf den eigenen Schultern tragen mussten. Danach reiste es sich im wahrsten Sinne des Wortes viel leichter und man merkt erst einmal, wie viele unnötige Sachen man zu Hause eigentlich besitzt.
Viele Gegenstände sind uns auf unserer langen Reise aber auch regelrecht ans Herz gewachsen. Und diese wundervollen Entdeckungen wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Und natürlich findet ihr hier auch eine Auflistung der Dinge, die ihr getrost zu Hause lassen könnt. Das spart nicht nur Geld sondern auch Kräfte.
Der Reiseadapter
Handy, Tablett, Laptop, eigentlich so ziemlich die elektronische Grundausstattung für jeden Reisenden. Nicht nur um Kontakt zu halten, Unterkünfte und Wege zu suchen, sondern auch um ggf. von unterwegs zu arbeiten. Natürlich geht es auch irgendwie ohne, aber im digitalen Zeitalter sind diese Gadgets eigentlich ein Muss. Problem? Wie kann ich meine Geräte aufladen, wenn in gefühlt jedem Land andere Netzsteckertypen existieren?
Hilfreich ist dabei der Weltreise-Adapter, mit dem man die verschiedensten Stecker mit allen möglichen Steckdosen verbinden kann. Dieser ist im Endeffekt nicht nur günstiger als in den jeweiligen Ländern jeden Adapter einzeln zu kaufen, sondern natürlich auch platzsparender.
Gerade wenn man plant, verschiedene Kontinente zu bereisen, lohnt sich diese Investition, damit einem der Saft niemals ausgeht.
Der Sarong
Was soll ich sagen?! Der ultimative Alleskönner, der auf keiner Reise – und sei sie noch so kurz – fehlen darf. Ob als Kleid, als Unterlage am Strand oder als Handtuchersatz, wenn das Reisehandtuch in der Wäsche ist, der Sarong ist einfach unersetzlich.


Aber auch in kalten Nachtbussen, optimistisch klimatisierten Zügen oder Booten ist der Sarong oftmals ein Lebensretter vor dem Erfrierungstod. Und wenn man ihn nicht gerade zum Zudecken oder als Schal verwendet, kann man immer noch die Klimaanlage damit abkleben.

Des Weiteren dient der Sarong hervorragend als Sichtschutz bei nicht vorhandenen Toiletten bzw. Bäumen oder Sträuchern, liebevoll auch baño naturale genannt, oder als Vorhang im Hostelbett, um ein bisschen Privatsphäre zu suggerieren (vorausgesetzt man kann das untere Bett ergattern).
In Deutschland ist der Sarong noch nicht sooo weit verbreitet, aber in Südostasien oder Indien bekommt man in förmlich hinterher geschmissen, so dass man für diese wirklich lohnende Investition zwischen 3 und 10 EUR einkalkulieren muss. Je nachdem, wie touristisch der Ort bzw. verkaufswillig die Händler sind.
