Kenn dein Limit!

Reisen = grenzenlose Freiheit! Planung?! Das ist doch für die Katz! Es kommt doch sowieso alles anders! So sind wir 2014 auch an unseren lang gehegten Traum von der Weltreise herangegangen. Einfach erstmal weg aus Deutschland und dann sehen, was passiert. In vielen Belangen, wie beispielsweise bei der Festlegung der Reisedauer oder der Route hatten wir nicht ganz unrecht, aber wir haben schnell gemerkt, dass Geldangelegenheiten nicht grundsätzlich in die Kategorie „Wir schauen mal, was so kommt“ fallen.

Denn so ganz ohne Finanzplanung geht es nicht, auch wenn andere Blogs suggerieren, man könne mit 200 EUR locker und ohne Nachzudenken ein Jahr um die Welt reisen. Das geht vielleicht auch, aber das vorhandene Budget, egal ob groß oder klein, muss trotzdem irgendwie gemanagt werden. Wenn ihr einfach so in den Tag hinein lebt und nicht wenigstens ungefähr wisst, was ihr (pro Tag/Woche/Monat) ausgeben könnt, steht ihr irgendwann vor dem Geldautomat und das wunderbare Geräusch des Geldauszahlungsvorgangs – ja man lernt die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen –  bleibt aus (in einigen Ländern passiert das auch, obwohl ihr noch Geld auf dem Konto habt, aber gehen wir mal vom Normalfall aus). Und wer dann von zu Hause keine Notfallüberweisung erhält, muss kreativ werden. Deswegen gibt es kleine Spartricks, die euch helfen, euren Geldbeutel zu schonen und das Budget im Blick zu behalten.

Natürlich darf man auch mal über die Stränge schlagen, denn das gehört ja schließlich dazu. Und ein Reis- und Leitungswassertag als Sparmaßnahme schadet zwischendurch auch nicht, ob aus der Not heraus oder als Präventivmaßnahme. 🙂

„Baby, es gibt Reis!“.