Arbeiten

Arbeit nervt! Ich will reisen nicht arbeiten! Wieso bin ich aus Deutschland weg, habe womöglich meinen Job gekündigt, wenn ich in meinem Traumland doch arbeiten muss?

Diese und andere Gedankengänge kommen einem wahrscheinlich oft, wenn man ans Arbeiten während einer längeren Fernreise denkt, obwohl gerade das klassische Work and Travel-Jahr in Australien fast schon in jedem Lebenslauf eines heute 18-25-Jährigen zu finden ist. Wenn man jedoch auf das Budget schaut, welches besonders bei jüngeren Reisewilligen noch nicht so üppig ist, macht es durchaus Sinn bei mehrmonatigen Auslandsaufenthalten einen Teil seiner Zeit zu arbeiten, um dann die restlichen Tage/Wochen/Monate entspannt am Strand, in den Bergen oder wo einen der Wind hin verschlägt zu verbringen.

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Dabei muss es nicht immer die Farmarbeit sein, die die schnelle Mark (bzw. meistens den Dollar) bringt, sondern die Alternativen reichen von Wwoofing in ökologischen Projekten über das Leben als Au-Pair bis hin zur Unterstützung von Freiwilligenprojekten. Und man spart bei solchen Jobs nicht nur Geld, sondern hat auch die Möglichkeit Land und Leute besser kennenzulernen als der 08/15-Tourist, der von Hostel zu Hostel reist und niemals die klassischen Backpacking-Routen verlässt.

Also nehmt euch Zeit die vielen unterschiedlichen Optionen zu nutzen, die sich euch bieten, wenn ihr nur mit kleinem Budget unterwegs seid! Ihr spart nicht nur Geld, sondern gewinnt vor allem an Erfahrung.